FAQ

Das Heizen mit Strom ist nur dann teuer, wenn versucht wird mit Strom die Luft zu erwärmen. Die Infrarot-Heizfolie arbeitet auf dem Prinzip der Strahlungswärme und verzichtet auf den schlechten Wärmeträger - Luft.

Ja, diese hat folgende Funktionen:

  • ausgleichen von Unebenheiten
  • Wärmeisolierung
  • Trittschallreduzierung
  • das Abstrahlen der Infrarotstrahlen nach oben
  • erleichtert die Installation, in dem die Kabel und Verbinder eingelassen/versenkt werden können.

Ja, dabei muss über die Heizfolie eine Art Trägerschicht z.B Fermacell, OSB-Platten oder Mi-Bord ausgelegt werden. Diese Trägerschicht hat die Funktion die Carbon-Heizfolie mechanisch zu schützen und die Infrarotstrahlen als Wärmeträger aufzunehmen und die Wärme gleichmäßig zu verteilen. Dabei ist der Wärmedurchlasswiderstand vom gesamten Aufbau zu beachten.

Ja, die gestreifte Carbon-Heizfolie kann alle 25cm bzw. 2cm gekürzt werden, je nach Typ. Die vollflächige Carbon-Heizfolie kann an jeder Stelle gekürzt werden.

Ja, die „normale“ Leitung ist mit 16 A (für 3600 Watt) Dauerbelastung ausgelegt. Hier gilt zu beachten, wie viele Verbraucher auf diesem Kreis aufgeschaltet sind. Sollten Sie Ihre komplette Wohnung mit Infrarot-Heizfolie auslegen wollen, so ist es zu empfehlen einen Elektriker zurate zu ziehen.

Grundsätzlich benötigen Sie für das Verlegen der Infrarot-Heizbahnen keine tiefgreifenden Fachkenntnisse. Die Installation an das 220V Netz muss aber von einer entsprechenden Fachkraft durchgeführt werden.

Ja, wenn die Carbon-Heizfolie als Fußbodenheizung eingesetzt wird, so muss die Temperaturüberwachung mittels externem Bodenfühler erfolgen. Nur so kann die maximal zulässige Temperatur des Bodenbelages unterschritten werden.

Die Trittschalldämmung, die unter die Carbon-Heizfolie ausgelegt wird, muss nicht für die Fußbodenheizung geeignet sein. Bei der Unterlage für das Vinyl, muss auf die Kompatibilität für die Fußbodenheizung geachtet werden.

Durch die Verwendung von Flexkleber, kann die Restfeuchte das Auslösen des FI-Schalters verursachen.

Die Carbon-Heizfolie ist auf dem Vormarsch. Darum gibt es derzeit am Markt die Niedervolt Varianten 12/24/36/42/48V und die 230V Variante für unser Stromnetz. Zum Aufbau gibt es zwei Prinzipien, die gestreifte Version und die vollflächige Version.

Die gängigste Breite der Heizbahnen sind 50,80 und 100cm aber auch 25, 30, 43, 60 usw. sind im Umlauf.

Die Leistungsaufnahme wird überwiegend für einen m² angegeben.

Wir führen die Carbon-Heizfolie in 80,100,130,160,220,400,500 Watt pro m².

Bei der gestreiften Carbon-Heizfolie müssen die Kupfer-Leiterbahnen die jeweils links und rechts am Seitenrand verlaufen, isoliert werden. Bei der vollflächigen Carbon-Heizfolie muss die gesamte Schnittkante isoliert werden.

In der Regel ist dieses harmlos, solange die beschädigte Stelle isoliert wird. Aber Vorsicht: Sollte der Kupferstreifen defekt oder beschädigt worden sein, ist die Folie nicht mehr zu gebrauchen und muss entsorgt werden. Allerdings können Sie die Folie ab der beschädigten Stelle kürzen und von da an natürlich wieder nutzen. Reparaturen und Änderungen dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.

Die Infrarot-Heizfolie kann als vollwertige Heizung auf den gesamten Fußboden* oder an der Decke verlegt werden.

*Nur unter Einrichtungsgegenstände, die mindestens 7cm oberhalb des Fußbodens sich befinden. Wie z.B. Ein Bett auf Füßen/Stelzen. NUR die vollflächige Carbon-Heizfolie darf unter feststehenden Einrichtungsgegenständen verlegt werden.

Überwiegend wird die Infrarot-Heizfolie als Ergänzung zum bestehenden Heizungssystem installiert, um an gewissen Bereichen die angenehme Infrarot-Wärme zu nutzen.

Bei den meisten Heizfolien spielt es keine Rolle, wie rum Sie verlegt wird. Die Typenbezeichnung sollte von oben gesehen zu lesen.

Verwenden Sie eine kaschierte/reflektierende 3-5mm starke Trittschalldämmung für Laminat und Klickparkett. Bei Vinyl, benötigen Sie eine weitere Trittschaldämmung, die das Vinyl/Design Belag vom auseinandergleiten abhält.

Hier ist die Herstellerangabe zu beachten.

Für Holz- oder Laminatboden, als auch für Teppich-Bodenbeläge, empfehlen wir eine maximale Leistung von 130W/m2.

Für die Montage unter Beton oder Fliesen kann eine Leistung von 160/220W/m2 verwendet werden.

Weitere Faktoren wie Raumgröße, Isolierung und die Anzahl der Außenwände sind zu berücksichtigen.

Die Zuleitung/Phase muss über ein Personenschutzschalter/FI abgesichert sein.

Es können alle Bodenbeläge die eine CE-Kennzeichnung der EU besitzen und für eine Fußbodenheizung geeignet sind, verwendet werden Dieses ist durch ein entsprechendes Symbol am Produkt gekennzeichnet. Dabei ist es wichtig die maximal zulässige Temperatur des Bodenbelag-Herstellers zu beachten und in keinem Fall zu überschreiten. Darum ist der Einsatz eines geeigneten Thermostates ein Muss.

Infrarot-Heizfolie, ist die dünnste Variante der elektrischen Heizquelle. Durch ihre niedrige Aufbauhöhe ist die Montage unterhalb des Bodenbelags sehr beliebt. Die Infrarot-Heizfolie erwärmt sich gleichmäßig und sorgt so, über die gesamte verlegte Fläche für angenehme Bodenwärme.

Die Aufwärmzeit des Fußbodens ist abhängig von:

  • Material des Bodens: Beton oder Holz
  • Wahl der Trittschaldämmung 2mm/5mm
  • Bodenbelag
  • Leistung der Infrarot-Heizfolie.

Somit kann die Aufwärmzeit von wenigen Minuten bis zu einer Stunde betragen.

Infrarot-Heizfolie sollte für die Fußbodenmontage eine Dicke von mindestens 0,3mm aufweisen, ansonsten ist sie der Belastung nicht ausgelegt und nur für die Deckenmontage geeignet. Namhafte Hersteller gewähren eine Garantie von bis zu 10 Jahren und somit eine Funktionsdauer von 30 Jahren. Darüber hinaus sind Infrarot-Heizfolien von Markenherstellern CE-geprüft und nach ISO zertifiziert.

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