Shopauskunft_logo

Shopauskunft

4.77 / 5,00
181 Bewertungen
Shopauskunft 4.77 / 5,00 (181 Bewertungen)

Bedienerfreundlichkeit
Produktsortiment

Preisgestaltung
Bestellabwicklung

Lieferung
Service und Support

Janhanlefan
20.09.2022
Paul Stehle
12.09.2022
Der Wintergartenbauer
03.09.2022
Knuffler
26.08.2022
maho
23.08.2022
Cor Nederland
11.08.2022
Maris
02.08.2022
piti01
25.07.2022
andreas
20.07.2022

FAQ - Fragen und Antworten


Beim Einsatz perforierter Heizelemente im Fliesenkleber oder Ausgleichsmasse kann der FI-Schutzschalter vorzeitig auslösen. Dabei muss die Trocknungszeit des aufgetragenen Materials berücksichtigt werden. Ein erhöhter Feuchtigkeitsanteil kann zum Auslösen des FI-Schutzschalters führen. Nach einer angemessenen Trocknungszeit sollte keine Auslösung mehr erfolgen. 

Für Laminat, Parkett und Vinyl-Böden mit Trägerplatte können Sie eine kaschierte / reflektierende Trittschalldämmung mit 3 oder 5mm Stärke verwenden. 
Bei dünnen Bodenbelägen wie PVC, Teppich oder Vinyl ohne Trägerplatte sollte eine kaschierte / reflektierende Trittschalldämmung mit 1,5mm Stärke verwenden. 

Bitte beachten Sie zusätzlich die Herstellerangaben des gewählten Bodenbelags.


Die elektrische Zuleitung muss neben einer normalen Sicherung zusätzlich über ein Personenschutzschalter (FI-Schalter) abgesichert sein.

Es können alle Bodenbeläge, die eine CE-Kennzeichnung der EU besitzen und für eine Fußbodenheizung geeignet sind, verwendet werden. Dieses ist durch ein entsprechendes Symbol am Produkt gekennzeichnet. Dabei ist es wichtig, die maximal zulässige Temperatur des Bodenbelag-Herstellers zu beachten und in keinem Fall zu überschreiten. Darum ist der Einsatz eines geeigneten Thermostaten mit Bodenfühler ein Muss.

Die Aufwärmzeit des Fußbodens ist abhängig von:

  • Material des Bodens: Beton oder Holz
  • Wahl der Trittschalldämmung 1,5 / 3 / 5mm
  • Gewählter Bodenbelag sowie dessen Stärke
  • Leistung der Infrarot-Heizfolie

Somit kann die Aufwärmzeit von wenigen Minuten bis zu einer Stunde betragen.


Die Trittschalldämmung oder auch isolierende Unterlage genannt, die unter die Carbon-Heizfolie oder auch Alu-Heizmatten ausgelegt wird, muss nicht für die Fußbodenheizung geeignet sein. Diese Produktangabe bezieht sich auf die klassische wassergeführte Fußbodenheizung, bei der die Trittschalldämmung die Wärme durchlassen soll.

Unsere Heizlösungen werden dagegen direkt auf die Trittschalldämmung und unter den Bodenbelag verlegt. Somit ist eine Trittschalldämmung (nicht für Fußbodenheizung geeignet) die ideale Komponente. Diese Unterlagen weisen einen wesentlich besseren Dämmwert auf und sorgen dafür, dass die Wärme weitestgehend nach oben in Richtung Bodenbelag geleitet werden.


Alle elektrischen Heizquellen wie Heizkabel, Heizmatten, Heizfolien, Heizgewebe, Alu-Heizmatten usw., die als Fußbodenheizung eingesetzt werden können, müssen thermisch überwacht und gesteuert werden. Dieses muss mittels externem Sensor (auch Bodenfühler genannt) erfolgen. Nur so lässt sich eine gewünschte Bodentemperatur konstant einstellen und die vom Bodenbelag-Hersteller geforderte maximal Temperatur einhalten.

Grundsätzlich benötigen Sie für das Verlegen von Infrarot-Heizfolie oder Heizmatten keine tiefgreifenden Fachkenntnisse. Die Installation an das 220V Netz muss aber von einer entsprechenden Elektrofachkraft durchgeführt werden.

Das Heizen mit Strom ist nur dann teuer, wenn versucht wird mit Strom die Luft zu erwärmen. Die Infrarot-Heizfolie arbeitet auf dem Prinzip der Strahlungswärme und verzichtet auf den schlechten Wärmeträger - Luft.

Ja, die „normale“ Leitung ist für 16 A (3680 Watt) Belastung ausgelegt. Es gilt jedoch zu beachten, wie viele Verbraucher auf diesem Stromkreis aufgeschaltet sind. Sollten Sie Ihr komplettes Haus mit Infrarot-Heizfolie auslegen wollen, so ist es zu empfehlen, einzelne Absicherungen für die Stromkreise vorzusehen. Bei Fragen sollte ein Elektriker zurate gezogen werden.

Wir legen großen Wert auf individuelle Beratung und kundenorientierten Service. Die Projektplanung bieten wir Ihnen daher vollständig kostenlos und unverbindlich an.

Zur Projektplanung


Ob sich ein Bodenbelag für eine Fußbodenheizung eignet, ist abhängig von der Dicke des Materials sowie dessen Wärmleitfähigkeit. Aus diesen beiden Faktoren lässt sich der Wärmedurchlasswiderstand bestimmen. Zunächst ist es erforderlich, die Dicke (d) des Materials in Meter umzurechnen. Anschließend wird dieser Wert durch die Wärmleitfähigkeit (λ) dividiert, um den Wärmedurchlasswiderstand (R) zu erhalten.

Die Berechnungsformel lautet also R=d/λ

Damit ein Bodenbelag für eine Fußbodenheizung eignet ist, darf der Wärmedurchlasswiderstand von 0,15 m²K/W nicht überschritten werden.

Nachfolgend einige Referenzwerte:

Material   Stärke Wärmedurchlasswiderstand
Laminat 9 mm 0,044 m²K/W   
Parkett 8 mm 0,038 m²K/W   
Kork (auf Träger) 11 mm 0,129 m²K/W   
Vinyl (auf Träger) 7 mm 0,016 m²K/W   
Designboden 4 mm 0,032 m²K/W   
PVC 2 mm 0,010 m²K/W   
Linoleum 3 mm 0,017 m²K/W   
Naturstein 20 mm 0,017 m²K/W   
Keramikfliesen 13 mm 0,012 m²K/W   
Feinsteinzeug 10 mm 0,010 m²K/W   
Teppich 8 mm 0,010 m²K/W   
Nadelvlies 7 mm 0,012 m²K/W   


** Hierbei handelt es sich lediglich um Anhaltspunkte. Bitte entnehmen Sie die genauen Angaben aus dem Datenblatt Ihres gewünschten Bodenbelags.


Der maximale Wärmedurchlasswiderstand des Bodenbelags darf den Wert Rλ = 0,15 m2K/W nicht überschreiten. Häufig wird bei Bodenbelägen nur der Wärmeleitwert angegeben. Um hieraus den Wärmedurchlasswiderstand zu errechnen, muss die Materialstärke des Bodenbelags zunächst in Meter (m) umgerechnet und dann mit dem Wärmeleitwert multipliziert werden.


Beim Erreichen der gewünschten Temperatur wird ausschließlich das Heizelement des Ballu BKX Elektro-Heizlüfters abgeschaltet. Der Lüfter läuft weiter, um für eine optimale Wärmeverteilung in der Raumluft zu sorgen.

Wir empfehlen den Bodenfühler stets in einem Wellrohr / Leerrohr zu verlegen, damit dieser im Falle einer Beschädigung einfach ausgetauscht werden kann. Das Leerrohr hat einen Durchmesser von ca. 16mm. In Wand und Boden sind entsprechende Aussparungen auszustemmen. 

Der Sensor selbst sollte mindestens 10cm auf oder unter die Heizfolie ragen, damit die Temperatur korrekt gemessen werden kann. Wird statt einer Heizfolie eine Heizmatte verwendet, so sollte der Sensor zwischen zwei Heizdrähten positioniert werden. Auch hierbei sollte der Sensor mindestens 10cm in den Heizbereich hineinragen.


  • Für dünne Vinyl-Böden ohne Trägerplatte oder Teppich-Bodenbeläge empfehlen wir eine maximale Leistung von 100W/m².
  • Für Vinyl-Böden mit Trägerplatte, Holz- oder Laminatböden empfehlen wir eine maximale Leistung von 130W/m².
  • Für die Montage unter Beton oder Fliesen kann eine Leistung von 160 bis 220W/m² verwendet werden.

Weitere Faktoren wie Raumgröße, Isolierung und die Anzahl der Außenwände sind zu berücksichtigen.



Thermostate

Alle Sprachen

Die Mi-10 Thermostaten verfügen über einen sogenannten potentialfreien Schaltkontakt, der zunächst keine Spannung ausgibt. Es ist daher erforderlich, eine Brücke von der Phase (L) bei 230V AC bzw. Plus (+) bei 12/24V DC auf eine Klemme des Schaltausgangs zu legen. Eine Anschlussleitung der Heizfolie / Heizmatte wird dann entsprechend auf der anderen Klemme des Schaltausgangs angeschlossen. Die andere Leitung der Heizfolie / Heizmatte wird direkt mit dem Neutralleiter (N) bei 230V AC bzw. mit Minus (-) bei 12/24V DC verbunden. 

Mi-10 Thermostat 12V DC (Art.Nr. 603)
Mi-10 Thermostat 24V DC (Art.Nr. 603)
Mi-10 Thermostat 230V AC(Art.Nr. 812)


Die Position des Thermostaten sollte an einem frei zugänglichen Ort sein und möglichst keiner direkten Sonneneinstrahlung unterliegen. Auch eine kalte Außenwand sollte nach Möglichkeit gemieden werden.

Beim NTC Bodensensor handelt es sich um einen temperaturabhängigen Widerstand. Die Polarität beim Anschluss an den dafür vorgesehenen Klemmen spielt keine Rolle. 

Bei einem potentialfreien Schaltkontakt handelt es sich um einen nicht spannungsführenden Schaltausgang. Das ist vergleichbar mit einem handelsüblichen Lichtschalter, an dem noch keine Kabel angeschlossen sind.

Ein potentialfreier Schaltkontakt bietet den Vorteil, dass unterschiedlichste Verbraucher angeschlossen werden können. So lassen sich etwa Geräte mit Niederspannung wie 12V / 24V / 36V oder 230V Netzspannung schalten (entsprechende Spannungsquelle vorausgesetzt). Zudem kann ein potentialfreier Schaltkontakt auch als Meldekontakt, z.B. für eine übergeordnete Steuerung, verwendet werden.

Bei unseren Thermostaten, die über einen potentialfreien Schaltkontakt verfügen, finden Sie jeweils ein passendes Anschlussbild im Onlineshop sowie in der zugehörigen Bedienungsanleitung.


Ja, es können stromlos geschlossene Stellantriebe (NC) am Thermostaten angeschlossen werden. Stellantriebe mit 230V Spannung lassen sich direkt anschließen, bei Stellantrieben mit anderen Spannungen (z.B. 12 oder 24V) ist ein entsprechendes Netzteil erforderlich.


Normalerweise besitzen diese Geräte einen Steuereingang für einen externen Thermostaten. Es ist jedoch genau darauf zu achten, ob dieser Steuereingang über einen potentialfreien Schaltkontakt, also ohne anliegende Netzspannung, geschaltet werden muss oder direkt mit Netzspannung versehen werden kann. Genaue Angaben hierzu finden Sie im Handbuch Ihres Heizgerätes. Bei Unklarheiten sollte eine Elektro-Fachkraft um Unterstützung gebeten werden.


Nein, es können auch stromlos geschlossene Stellantriebe (NC) einer Fußbodenheizung und viele Heizkessel und Heizthermen am Thermostaten angeschlossen werden. Bitte schauen Sie zuvor im Handbuch Ihres Heizgerätes nach, ob dieses über einen Steuereingang für einen Thermostaten verfügt.


Die Thermostaten der "O" Serie können in die Busch & Jäger Schalterprogramme Reflex SI und Jussi integriert werden. Bei der "M" Serie sind die Thermostaten im 55 x 55 mm Raster gefertigt und können in folgende Schalterprogramme integriert werden: 

  • Berker (S.1, B.1, B.3, B.7 Glas)
  • GIRA (System 55, Standard 55, E2, E22, Event, Esprit)
  • Merten (1-M, Atelier-M, M-Smart, M-Arc, M-Star, M-Plan)
  • JUNG (A 500, AS 500, A plus, A creation)
  • ELSO (Joy) 
     

Die KTY Halbleiter-Fühler (149300 Fernfühler) von Gira weisen andere Widerstandswerte im Vergleich zu herkömmlichen NTC-Sensoren mit beispielsweise 10kOhm oder 12kOhm auf. Deshalb hat Gira eine Widerstandstabelle hierzu veröffentlicht. 

 5 °C - 85,27 Ohm
10 °C - 66,78 Ohm
15 °C - 52,33 Ohm
20 °C - 41,27 Ohm
25 °C - 33,00 Ohm
30 °C - 26,28 Ohm
35 °C - 21,13 Ohm
40 °C - 17,08 Ohm
45 °C - 13,84 Ohm
50 °C - 11.27 Ohm

Als Ersatz eignen sich die Thermostaten MCD4, MCD5, OCD4, OCD5, MWD5 und OWD5 des Herstellers OJ Electronics. Diese können neben den gängigen NTC-Sensoren auch mit anderen Sensor-Typen betrieben werden. Hierzu ist in den technischen Einstellungen der Sensortyp als "Benutzerdefiniert" zu wählen, und die Widerstandswerte des Sensors bei 5 °C, 20 °C, 25 °C und 30 °C einzutragen.

Zu den Thermostaten von OJ Electronics


Die folgende Tabelle zeigt, welche unserer Thermostate mit welchen Widerstandswerten von Bodensensoren kompatibel sind.

Produkt 2k 6,8k 10k 12k 15k 22k 33k 47k Sonstige
DEVIreg weiß
DEVIreg schwarz
- - -
OCD5
MCD5
MWD5
- - - - - -

Lernfunktion
für Sensoren

OCD4
MCD4
- - - Lernfunktion
für Sensoren
Heatit Z-Wave weiß
Heatit Z-Wave schwarz
- - -

✓ = Voreingestellter Sensorwert / Sensor ist im Lieferumfang des Thermostaten enthalten


Die Optima Thermostaten verfügen über einen sogenannten potentialfreien Schaltkontakt, der zunächst keine Spannung ausgibt. Es ist daher erforderlich, eine Brücke von der Phase (L) auf eine Klemme des Schaltausgangs zu legen. Eine Anschlussleitung der Heizfolie / Heizmatte wird dann entsprechend auf der anderen Klemme des Schaltausgangs angeschlossen. Die andere Leitung der Heizfolie / Heizmatte wird direkt mit dem Neutralleiter (N) verbunden. 

Optima WLAN Classic TH08W Thermostat (Art.Nr. 1028)
Optima WLAN 7" Touch Thermostat (Art.Nr. 1031)
Optima WLAN Basic Thermostat (Art.Nr. 1027)


Sollten Sie bereits irgendwelche Einstellungen vorgenommen haben, empfehlen wir die ETO2 Eis- und Schneeschmelzsteuerung zunächst in den Werkszustand zu versetzen.

Dieses erfolgt unter Setup → Factory Reset → Reset. Im Anschluss starten Sie das Gerät über Exit → Restart neu.

Nach dem Neustart wählen Sie folgende Einstellungen:

  • Celsius
  • Sensor 1: ETOG
  • Sensor 2:  OFF
  • Outdoor Sensor: OFF
  • Application: ELECTRIC 1-ZONE

In diesem Betriebsmodus werden beim Erreichen der Schaltschwellen stets alle 3 Relais durchgeschaltet.
Im Display wird dabei "ZONE 1 HEAT" mit "ON" und "ZONE 2 HEAT" mit "OFF" dargestellt.



Heizfolie

Alle Sprachen

Unter Berücksichtigung der Norm DIN VDE 0100-701 dürfen elektrische Fußbodenheizungen mit einer Betriebsspannung von bis zu 25V Wechselspannung (AC) oder bis zu 60V Gleichspannung (DC) auch in einer Dusche ohne Wanne verlegt werden. Hierbei sind u.a. folgende Punkte aus der Norm zu berücksichtigen:

  • 701.30 Bestimmung allgemeiner Merkmale 
    Unter Punkt 701.30.103 ist definiert, dass Duschen ohne Wanne zum Bereich 1 gehören und nicht zum Bereich 0.
  • 701.5 Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel 
    Unter Punkt 701.512.2.4.101.3 ist der Bereich 1 so definiert, dass dort elektrische Verbrauchsmittel verbaut werden dürfen, die durch Kleinspannung mittels SELV oder PELV  geschützt sind. Zulässig sind 25V Wechselspannung (AC) oder 60V Gleichspannung (DC) und die Stromquelle muss außerhalb der Bereiche 0 und 1 errichtet werden. Weitere Angaben sind im Kapitel 701.414 - Schutzmaßnahme: Schutz durch Kleinspannung mittels SELV oder PELV - zu finden. 

Bei der Installation von Heizfolien sind einige Punkte zu beachten:

  • Heizleistung der Folie: Für Bodenbeläge aus Teppich, PVC oder Vinyl ohne Trägerplatte ist eine maximale Heizleistung von 100W/m² zulässig. Bodenbeläge aus Vinyl mit Trägerplatte, Laminat oder Parkett können eine maximale Heizleistung von 130W/m² vertragen. Wichtig ist dabei, dass die Bodenbeläge grundsätzlich für die Verwendung auf Fußbodenheizungen freigeben sind.
     
  • Aufbau: Unter der Heizfolie sollte eine sogenannte Heizfilm-Unterlage verlegt werden. Diese dient als Isolierung auf dem Unterboden und kann die Anschlusskabel der Heizfolien teilweise oder sogar vollständig aufnehmen. Über der Heizfolie sollte eine PE-Folie (AquaStop Folie) verlegt werden. Diese reduziert die Reibung der schwimmend verlegten Bodenbeläge auf der Heizfolie. Zudem ist ein zusätzlicher Schutz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit gegeben. Auf der PE-Folie wird dann der eigentliche Bodenbelag verlegt. 
     
  • Heizfilm-Unterlage: Auch hier richtet sich die Auswahl wieder nach dem gewünschten Bodenbelag. Unter Teppich, PVC oder Vinyl ohne Trägerplatte darf maximal eine Heizfilm-Unterlage mit 1,5mm Sträke verlegt werden. Bei Vinyl mit Trägerplatte, Laminat oder Parkett können Unterlagen mit 3mm oder 5mm Stärke verwendet werden.
     
  • Verlegung: Achten Sie bei der Verlegung darauf, dass die einzelnen Bahnen der Heizfolien nicht überlappen. Auch die Anschlusskabel dürfen nicht direkt über den Heizfolien verlaufen. 
     
  • Gegenstände: Achten Sie darauf, keine Gegenstände mit mehr als 6cm Durchmesser direkt auf dem Boden abzustellen. Hier könnte ansonsten ein Wärmestau entstehen, der die Heizfolien und/oder den Bodenbelag beschädigt. Entsprechende Gegenstände sollten daher z.B. mit Möbelfüßen von mindestens 5cm Höhe aufgebockt werden, damit die Luft frei zirkulieren kann.
     
  • Thermostat: Die Heizfolien dürfen nur mit einem geeigneten Thermostaten mit einem Bodensensor betrieben werden. Die Begrenzungstemperatur sollte dabei auf max. 27°C eingestellt werden. Der Bodensensor sollte in einem Leerrohr verlegt werden, damit dieser im Falle eines Defekts problemlos ersetzt werden kann. Der Bodensensor sollte zudem mindestens 10cm auf oder unter eine der Heizfolien ragen, damit die Temperatur korrekt ermittelt werden kann.
     
  • Kontrolle: Wichtig ist eine mehrfache Kontrolle der Heizfolien während der Arbeiten. Messen Sie deshalb den Widerstand jeder einzelnen Heizfolie unmittelbar vor dem Beginn der Arbeiten, nach dem Verlegen auf der Heizfilm-Unterlage und der PE-Folie, sowie nach der Montage des Bodenbelages. In unserer Anleitung finden Sie entsprechende Prüfprotokolle hierzu.
     
  • Verlegeplan:  Erstellen Sie einen exakten Verlegeplan der Heizfolien und den elektrischen Anschlusskabeln. Bewahren Sie den Verlegeplan gut auf und geben diesen bei einem Eigentümer-/Mieterwechsel an die jeweilige Person weiter.
     
  • Keine Feuchträume: Die 230V Heizfolie darf nicht in Feuchträumen installiert werden. Hierzu gibt es spezielle 24V Heizfolien, die verwendet werden dürfen.

Eine ausführliche und bebilderte Installationsanleitung mit allen Arbeitsschritten finden Sie hier: https://infrarot-fussboden.de/mediafiles/PDF/BDA_Mi-Heat-Heizfolie-DE.pdf


Ja, es könne alle Heizfolien nahezu beliebig gekürzt werden.

Häufig wird schon während der Fertigung eine Kennzeichnung zum Kürzen auf den Heizfilm gedruckt. Dabei handelt es sich um einen ca. 1,5cm breiten nicht beheizten Bereich, wo eine Schere als Symbol aufgedruckt ist. An dieser Stelle kann die Heizfolie mit einer Schere entlang der Linie abgeschnitten werden. Die dabei freigelegten Kupferbahnen müssen isoliert werden. Je nach Heizfolien Typ, kann die Heizfolie auch zwischen den parallel verlaufenden Carbon Heizbahnen abgeschnitten werden. Dabei sollte die gesamte Schnittkante mittels geeignetem Isolierband sicher und wasserdicht isoliert werden.


In der Regel ist dieses harmlos, solange die beschädigte Stelle isoliert wird. Aber Vorsicht: Sollte der Kupferstreifen defekt oder beschädigt worden sein, ist die Folie nicht mehr zu gebrauchen und muss entsorgt werden. Allerdings können Sie die Folie ab der beschädigten Stelle kürzen und von da an natürlich wieder nutzen. Reparaturen und Änderungen dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.

Bei den meisten Heizfolien spielt es keine Rolle, wie rum Sie verlegt wird. Die Typenbezeichnung sollte von oben gesehen zu lesen sein.

Eine Infrarot-Heizfolie für die Fußbodenmontage sollte eine Dicke von mindestens 0,3mm aufweisen, da sie ansonsten den auftretenden Druckbelastungen nicht standhalten kann. Eine dünnere Infrarot-Heizfolie ist nur für die Deckenmontage geeignet. Eine hochwertige Infrarot-Heizfolie verfügt über eine mehrfache Isolierung und robuste Kupferbahnen zur Stromverteilung. Zudem werden temperaturbeständige und lösungsmittelfreie Klebstoffe verwendet. Unsere hohen Qualitätsstandards ermöglichen eine Lebensdauer von bis zu 50 Jahren.


Ja, eine Trittschalldämmung hat folgenden Funktionen:

  • ausgleichen von Unebenheiten
  • zusätzliche Wärmeisolierung
  • Trittschallreduzierung
  • fördert die Abstrahlung nach oben
  • erleichtert die Installation, in dem die Kabel und Verbinder eingelassen/versenkt werden können.

In unserem Shop finden Sie isolierende Unterlagen für die gängigen Bodenbeläge wie Laminat, Parkett, Vinyl auf HDF oder Vinyl. Dabei muss die Unterlage/Trittschalldämmung den Anforderungen der Bodenhersteller gerecht werden. 

Alle von uns angebotenen Unterlagen erfüllen die in der EU geltenden Normen in Bezug auf Druckfestigkeit und Brandverhalten.


Infrarot-Heizfolie ist die dünnste Variante einer elektrischen Heizquelle. Durch ihre niedrige Aufbauhöhe ist die Montage unterhalb des Bodenbelags sehr beliebt. Die Infrarot-Heizfolie erwärmt sich gleichmäßig und sorgt so, über die gesamte verlegte Fläche für angenehme Bodenwärme.

  • Die äußeren Kupferbahnen dienen als Stromleiter.
  •  Dünne elektrische Drähte leiten den Strom auf ein Trägermaterial. Dieses besteht je nach Heizfolie aus Carbon oder Graphit.
    Durch unterschiedliche Mischungsverhältnisse wird die jeweilige Heizleistung der Folie bestimmt.
  • An vorgesehenen Trennstellen lässt sich die Heizfolie individuell auf die gewünschte Länge kürzen.

Die Heizfolie darf lediglich in Verbindung mit einem geeigneten Thermostaten betrieben werden, welcher mittels eines externen Sensors (Bodenfühler) die thermische Überwachung gewährleistet und zudem die Begrenzung der Bodentemperatur auf die vom Bodenbelagshersteller angegebene maximal Temperatur ermöglicht.


Die Carbon-Heizfolie ist auf dem Vormarsch. Darum gibt es derzeit am Markt die Niedervolt Varianten 12/24/36/42/48V und die 230V Variante für unser Stromnetz. Zum Aufbau gibt es zwei Prinzipien, die gestreifte Version und die vollflächige Version.

Die gängigste Breite der Heizbahnen sind 50,80 und 100cm aber auch 25, 30, 43, 60 usw. sind im Umlauf.

Die Leistungsaufnahme wird überwiegend für einen m² angegeben.

Wir führen die Carbon-Heizfolie in 80,100,130,160,220,400,500Watt/m² und mehr in unserem Sortiment.


Ja, dabei muss über die Heizfolie eine Art Trägerschicht z.B Fermacell, OSB-Platten oder Mi-Bord ausgelegt werden. Diese Trägerschicht hat die Funktion die Heizfolie mechanisch zu schützen und die Infrarotstrahlen als Wärmeträger aufzunehmen und die Wärme gleichmäßig zu verteilen. Dabei ist der Wärmedurchlasswiderstand vom gesamten Aufbau zu beachten. Dieser darf nicht über einem Wert von Rλ = 0,15  (m²K)/W liegen.

Die Heizfolie kann als vollwertige Heizung oder als Temperierung demissioniert und geplant werden.

Wird diese als Zusatz zu einem bestehenden Heizsystem als Temperierung verwendet, so können nur die Laufbereiche oder bestimmte Zonen, wie z.B. am Esstisch oder vor der Couch, ausgelegt werden.

Soll die Heizfolie ein bestehendes Heizsystem ersetzen, so muss der Bereich gemäß dem berechnetem Bedarf ausgelegt werden. Häufig in einer Größe von 60-80% der Grundfläche bei bestehenden Objekten.

Eine entsprechende Planung übernehmen wir für Sie. Bitte nutzen Sie unseren Projekt-Planungs-Service.


Eine Konfektionspauschale berechnen wir in folgenden Fällen:

  • Bei einer für den Kunden individuell angefertigten Heizfolien-Bahn, welche eine vom Standard abweichende Länge besitzt und aus diesem Grund über die komplette Bahnbreite elektrisch isoliert werden muss.
  • Bei einer für den Kunden individuell angefertigten Heizfolien-Bahn, welche mit einem längeren Anschlusskabel versehen werden soll. Die Standard-Länge der Anschlusskabel pro Heizfolien-Bahn beträgt 2,5m. Das zusätzlich benötigte Kabel wird zudem separat berechnet.


Heizkabel / Heizmatten

Alle Sprachen

Die Snow Melting Heizmatten können bis zu 6 cm Schnee pro Stunde schmelzen. Zudem können die Heizmatten auch auf bereits gebildetes Eis zum Schmelzen gelegt werden.

Ein neu verlegter Fliesenbelag enthält noch sehr viel Wasser, welches zuerst verdunsten muss. Daher ist die Funktion der Fußbodenheizung in den ersten 14 Tagen kaum spürbar. Zudem sollte die Fußbodenheizung erst nach vollständiger Aushärtung des Fliesenklebers (bitte Herstellerangaben beachten) in Betrieb genommen werden.


Bereits vor dem Verlegen sollte der Widerstand jedes einzelnen Heizkabels mit einem Multimeter gemessen und dokumentiert werden. Für eine kurzzeitige Funktionsprüfung können die einzelnen Heizkabel direkt an das 230V Netz angeschlossen werden. Sobald sich die Kabel erwärmen, sollten diese aber wieder vom Netz getrennt werden. Ein dauerhafter Betrieb ohne Thermostaten ist nicht zulässig und kann zu Beschädigungen führen.

Nachdem jedes Heizkabel einzeln gemessen und getestet wurde, können diese ausgelegt und verdrahtet werden. Es ist beachten, dass die Heizkabel nur parallel und nicht in Reihe angeschlossen werden dürfen. Anschließend sollte der Gesamtwiderstand über alle Heizkabel noch einmal mit dem Multimeter gemessen werden. Eine abschließende Funktionsprüfung durch erneutes anlegen der Netzspannung ist sinnvoll.

Nachdem alle Schritte ausgeführt wurden, kann Vergussmasse bzw. Fliesenkleber aufgetragen werden.


Der Schleifenabstand des Heizkabels sollte zwischen 8cm und 12cm liegen. Bei einem zu geringen Schleifenabständen ist die Heizenergie pro Quadratmeter unnötig hoch. Wird der Schleifenabstand hingegen zu groß gewählt, können spürbare Kältebrücken entstehen.


Die farbigen Anschlussleitungen (Schwarz, Blau, Grün-gelb) können beliebig verlängert oder gekürzt werden, da es sich um normale Stromkabel handelt. An dem Heizdraht darf jedoch nichts verändert werden, da die Kabellänge genau berechnet ist. Ein Kürzen oder Verlängern des Heizdrahtes würde die Funktion stören oder kann sogar zu Schäden führen.


Vor dem Verlegen sollte zunächst der Widerstand jeder einzelnen Heizmatte mit einem Multimeter gemessen und dokumentiert werden. Für eine Funktionsprüfung können die einzelnen Heizmatten zudem direkt, also ohne Thermostaten, an das 230V Netz angeschlossen werden. Sobald sich die Matten erwärmen, sollten diese aber wieder vom Netz getrennt werden. Ein dauerhafter Betrieb ohne Thermostaten ist nicht zulässig und kann zu Schäden an den Heizmatten führen.

Nachdem jede Matte einzeln gemessen und getestet wurde, können diese ausgelegt und verkabelt werden. Es ist beachten, dass die Heizmatten nur parallel und nicht in Reihe verdrahtet werden dürfen. Anschließend sollte der Gesamtwiderstand über alle Heizmatten noch einmal mit dem Multimeter gemessen werden. Eine abschließende Funktionsprüfung durch erneutes anlegen der Netzspannung ist sinnvoll.



Infrarot-Heizpaneele

Alle Sprachen

Infrarot-Heizpaneele sind vollkommen wartungsfrei und bedürfen keinerlei Wartungsmaßnahmen. Eine gelegentliche Reinigung mit einem feuchten Tuch ist möglich, aber nicht notwendig.


Wenn die TH400 Handtuchheizung das Kürzel "BP" im Display anzeigt, befindet sich das Gerät im sogenannten Bypass-Modus. Dieser Modus ist für die Steuerung über einen externen Thermostaten bestimmt. Eine normale Bedienung über die Gerätetasten oder per Smartphone App ist im Bypass-Modus nicht möglich.

Um den Bypass-Modus zu beenden, sind die Tasten + und - gleichzeitig zu drücken. Die Anzeige "BP" erlischt dann entsprechend. 

Wird der Vorgang wiederholt, kann der Bypass-Modus erneut aktiviert werden. 


Um die TH400 Handtuchheizung in den Werkszustand zurückzusetzen, gehen Sie bitte wie folgt vor:

- Gerät ausschalten
- Nach einigen Sekunden das Gerät wieder einschalten
- Die Taste „Zeitschaltuhr“ auf dem Touchscreen mindestens 5 Sekunden lang gedrückt halten
- Eine langsam blinkende WLAN Anzeige bestätigt den erfolgreichen Reset


Als Faustformel gilt, dass bei einem normal isolierten Wohnraum etwa 60-80 Watt Heizleistung je Quadratmeter (m²) Raumfläche benötigt werden. Noch genauer wird die Berechnung, wenn die Raumhöhe mitberücksichtigt wird. Hier gilt die Regel, je Kubikmeter (m³) werden durchschnittlich 30 Watt Heizleistung benötigt.

Nein, die Infrarot-Heizpaneele dürfen nicht direkt verbaut oder abgedeckt werden, da es sonst zu einem Wärmestau kommen kann. Eine eingebaute Temperatursicherung schützt die Geräte zwar vor einer Überhitzung, dennoch sollten sie auf keinen Fall verbaut oder abgedeckt werden.


Heizteppiche

Alle Sprachen

Ja, Stühle und Tische mit Beinen dürfen auf dem Heizteppich stehen. Lediglich Möbelstücke mit einem großflächigen Sockel dürfen nicht auf dem Heizteppich stehen, da sich ansonsten ein Wärmestau bilden kann.


Nein, Bürostühle mit Rollen dürfen nicht auf den Heizteppichen verwendet werden. Die punktuelle Drucklast ist sehr hoch und durch die ständigen Bewegungen würden die Heizleiter mechanisch sehr beansprucht und können kaputtgehen.


Shopauskunft
4.77 / 5,00 (181 Bewertungen)