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Warum ist eine Gewächshausheizung sinnvoll und welche Varianten gibt es?

www.infrarot-fussboden.de
2022-03-02 09:04:00 / Kommentare 0
Warum ist eine Gewächshausheizung sinnvoll und welche Varianten gibt es?  - Ist eine Gewächshausheizung sinnvoll?

Überwinterung und ganzjähriges Wachstum möglich

Ob privat oder gewerblich genutzt, Zweck eines Gewächshauses ist ein ganzjähriges Wachstum der untergebrachten Nutzpflanzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Gemüse, Kräuter oder Obst angebaut wird. Doch gerade in den kalten Monaten fehlt es an der nötigen Wärme, sowie ausreichend Licht, um einen gesunden Pflanzenwuchs sicherzustellen. 


Eine zusätzliche Nutzung des Gewächshauses stellt außerdem die sichere Überwinterung von wertvollen Zierpflanzen dar. So finden Jahr für Jahr die geliebten Blumen, Sträucher, Stauden und Zierbäume, wie beispielsweise Zwergobst oder Olivenbäume, Einzug ins Gewächshaus, um vor Frost und Schnee geschützt zu werden.

Eine nahezu ganzjährige Ernte ist möglich
Ein beheiztes Gewächshaus erlaubt nahezu ganzjährig ein Pflanzenwachstum

Welche Temperatur soll erzielt werden?

Bei Gewächshäusern wird im Wesentlichen zwischen drei Arten unterschieden:

•    Kalthaus 
•    Temperiertes Gewächshaus
•    Treibhaus

In einem Kalthaus soll lediglich sichergestellt werden, dass eine Temperatur oberhalb der Frostgrenze erreicht wird. Ein temperiertes Gewächshaus wird hingegen ganzjährig auf eine Mindesttemperatur von ca. 10-18 °C beheizt. Bei durchgehenden Temperaturen oberhalb der 20°C Grenze spricht man von einem Treibhaus.

Abhängig von der angestrebten Innentemperatur fällt der Wärmebedarf des Gewächshauses aus. Die erforderliche Energie zur Beheizung des Gewächshauses hängt von drei grundlegenden Faktoren ab:

•    Isolierung der Gebäudehülle
•    Größe der Glasflächen
•    Differenz von Außen- und Innentemperatur

Hieraus ergibt sich folgende Formel zur Berechnung des Wärmebedarfs:

Energiebedarf (Watt) = k-Wert der Isolierung * Glasfläche in m² * Differenz zwischen Außen- und Innentemperatur (°C)

Die Auswahl der richtigen Heizquelle 


Frostwächter

Bei den sogenannten Frostwächtern handelt es sich zumeist um einfache Petroleum- oder Paraffinheizungen, die lediglich vor Frost schützen sollen. Wenngleich die Anschaffung und der Betrieb recht günstig sind, so eingeschränkt ist das Einsatzspektrum. Das Zünden der Frostwächter muss manuell erfolgen und lässt sich nicht über eine Zeitsteuerung automatisieren. Zudem ist eine exakte Regelung der Temperatur nicht möglich. 


Gasheizung / Gaskanone

Gaskanonen sind seit langem beliebte Heizquellen für Gewächshäuser, da diese günstig in der Anschaffung, sowie im Betrieb sind. Da hierbei jedoch auf Luft als Wärmeträger zurückgegriffen wird, ergibt sich eine geringere Effizienz der Systeme. Zusätzlich ist oft der Betrieb von Ventilatoren erforderlich, um eine Schichtung der Luft zu vermeiden. Eine manuelle Zündung, die regelmäßige Kontrolle der Gas-Flaschen, sowie eine bedingte Temperaturregelung gehören zu den Einschränkungen solcher Lösungen.   


Solarheizung

Bei den Solarheizungen wird zwischen Solarthermie und Photovoltaik unterschieden. Bei Solarthermie wird (Regen-) Wasser in Kollektoren erhitzt und über Konvektionsheizungen wieder abgegeben. Bei Photovoltaik wird die erzeugte Energie in Akkus gespeichert und kann später über elektrische Heizgeräte wieder abgegeben werden. Die Betriebskosten dieser Lösungen sind zwar gering, stehen aber sehr hohen Anschaffungskosten gegenüber. Zusätzlich wird viel Platz benötigt, da die Montage i.d.R. nicht auf dem Dach des Gewächshauses erfolgen kann, denn dieses würde die Sonneneinstrahlung auf die Pflanzen behindern.
 

Elektrische Infrarot-Dunkelstrahler 

Eine optimale Lösung stellen Infrarot-Dunkelstrahler dar, die günstig zu erwerben und schnell montiert sind. Die erzeugte Infrarotstrahlung wirkt ähnlich wie Sonneneinstrahlung, die primär die Pflanzen und den Boden, nicht aber die Luft erhitzt. Über Thermostate ist eine exakte Zeit- und Temperaturregelung möglich, sodass sich ein pflanzenfreundliches Klima, bei Bedarf auch mit verschiedenen Zonen, realisieren lässt.
 

Frostwächter, Gaskanonen, Solarthermie, Infrarot-Strahler
Ballu APL Infrarot Dunkelstrahler

Alle Vorteile der elektrischen Infrarot-Dunkelstrahler auf einen Blick

  • Schnelle und platzsparende Montage, bei Bedarf auch mobil einsetzbar
     
  • Die Infrarotstrahlung erwärmt direkt die Pflanzen und den Boden 
     
  • Geringe Wärmeverluste, da Luft als Wärmeträger entfällt (auch bei schlechter Isolierung)
     
  • Die Blatttemperatur liegt über der Lufttemperatur, so wird das Risiko minimiert, den Taupunkt zu unterschreiten (Schimmelbildung)
     
  • Geringeres Risiko von Insektenbefall und Pilzbildung durch reduzierte Luftfeuchte
     
  • Keine Zugluft, da der Einsatz von Ventilatoren zur Umschichtung der Luft entfällt
     
  • Pflanzenfreundliches Klima mit verschiedenen Zonen möglich
     
  • Effiziente und exakte Zeit- und Temperatursteuerung über Thermotaten 
     
  • Kein Wartungsaufwand, z.B. zum Nachfüllen von Kraftstoffen
     
  • Co2 Neutral beim Betrieb mit Öko-Strom
     

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Schon gewusst?

Speziell für die Anzucht von Pflanzen empfiehlt sich eine Beheizung der Pflanztische bzw. Aufzuchtkästen mit einer Heizmatte, denn dieses fördert eine schnelle und gesunde Wurzelbildung. Lesen Sie hierzu in unserem Blog: "Pflanzenanzucht im Frühjahr: Effektives Kultivieren durch beheizte Pflanztische"


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